Gestatten: Schneider mein Name, die "Psyche" meine Leidenschafft. Sie steckt in jedem Atemzug, das wussten schon die alten Griechen und ich seit ich 15 war. Seit dem ist viel Zeitvergangen - also seit der Antike und vieles hat sich verändert. Auch ich habe mich verändert was blieb ist die Leidenschaft und die Neugier zu erfahren was Menschen bewegt, motviert und auch was "Leiden schafft" 

(Foto: Meine Leidenschaft, mein Hobby: Feuertanz)

Geboren in einem kleinen Dorf im Erzgebirge kurz vor der Wende, bin ich in einer Zeit des Umbruchs und der plötzlichen neuen Möglichkeiten und Vielfalt aufgewachsen. Was für eine Welt! Was für Abenteuer, Herausforderungen und Menschen die da auf mich warteten. Eins wusste ich schon früh: Abitur und dann weg hier. Raus aus dem Erzgebirge. Nicht weil es mir nicht gefiel mein "Haamitland" sondern weil es mich danach dürstete mehr zu sehen...

Erstmal nach Mainz um eine Ausbildung zu machen. 
Das hieß für mich Unabhängigkeit, Freiheit.
Dann zog es mich nach Norden ins verträumte Norwegische Ljördalen. Hundeschlittenführer irgendwo im Nirgendwo. Eiseskälte, 152 Fellnasen - bei Laien auch "Hunde" genannt -  und Gäste aus der Ganzen Welt. Staatsanwälte, Forensiker, Politiker, reiche Erben und Abenteurer.

(Foto: norwegische Winterromantik)

Dann ging es zurück nach Mainz, dann wieder zurück in die Heimat und über umwege bin ich in wieder in der Kälte gelandet. Diesmal der technischen. Kältetechniker - das es den Beruf gibt hab ich erst erfahren als ich mich dafür beworben  habe.  Wie spannend er ist und wie viel die Fehlersuche an einem Überdimensionierten Kühlschrank mit Psychologie zu tun haben kann hab ich in den Jahren darauf erfahren dürfen.

Fehlersuche, Kundenkontakt und Unterwegs hinter den Kulissen bei allen möglichen Arten von Unternehmen und dann noch junge Auszubildende begeistern für den (2.) coolsten Job der Welt. Da war kein Platz für soziale Kälte. 

Und wie es so ist bringt uns manchmal das Schicksal auf die harte Tour auf den richigen Weg. Schwere Flaschen und Maschinen zu schleppen forderte bei mir den Tribut: Bandscheibenvorfall mit 28. Da wusste ich: Alt werde ich in diesem Job wohl nicht.

Psychologischer Berater! 

Das war mein neues Ziel.  - Drei Jahre Schulbank drücken neben dem Beruf - der Weg. 
 Und so kam irgendwann alles zusammen und aus einer Leidenschaft wurde eine Berufung.